Während die Tourendienstage im Februar recht regelmäßig stattfinden konnten, mussten die Rodeldienstage immer wieder aufgrund der nicht vorhandenen Schneelage abgesagt werden. Wenn man nur die Lage in Innsbruck betrachtete, dann stand zu befürchten, dass auch der erste Dienstag im März das gleiche Schicksal erleiden würde, aber ein Blick auf Winterrodeln.org hat uns eines besseren belehrt: dort stand nämlich, daß es auf der Brandstatt Alm erst am Vortag noch leicht geschneit hatte und die Bedingungen für einen Rodelausflug dementsprechend optimal wären.
Ein weiterer Punkt, der (zumindest für mich) für die Wahl der Brandstatt Alm als Ziel des Rodelausflugs sprach war der, dass ich die Bahn noch nicht kannte. Also stiegen Christof, Brigitte, Thompson und Roland zu Martin ins Auto und wir machten uns auf den Weg ins Stubaital. Auf dem Weg dorthin rächte sich, dass wir kein Navi an Board hatten, denn fast hätten wir das Auto um beinahe 4km zu früh abgestellt. Das hätte eine lange Tragepassage gegeben. Ein kurzer Anruf (Handy sei dank) bei der Brandstatt Alm brachte uns aber auf den richtigen Weg (bzw. Parkplatz).
Schon beim Anstieg (60 Minuten) zeigte sich, dass die Bahn nicht allzu schnell sein würde, denn sie ist zum einen recht flach und zum anderen recht verschneit (kein Wunder, hatte es doch laut Bahnberichten am Vorabend noch geschneit). Für besonders gehfaule bietet die Brandstatt Alm auch einen Taxiservice an (7 Euro/Person), wie wir erfuhren, als wir fragten, warum auf dem Weg zur Hütte gleich zwei Mal ein Auto unseren Weg kreuzte.
Nach einer sehr guten Stärkung (Kuchen bzw. Kaiserschmarren) gings dann aus der sehr gut geheizten Hütte wieder hinaus, wo uns recht niedere Temperaturen erwarteten. Fast schon überraschend kalt. Die Kälte dauerte jedoch maximal bis zur ersten Kurve, dann war uns allen wieder warm. Auf der Bahn, die noch immer in einem hervorragenden Zustand war, gings dann wieder ohne besondere Vorkommnisse hinunter zum Parkplatz.