21. September 2012
Voller Vorfreude trafen wir (Roland, Susi, Christoph und Thompson) uns um 6:00 Uhr morgens in Innsbruck, um uns auf den Weg nach Sta. Maria zu machen. Dort wollten wir auf unsere Vorhut (Ladi, Stef) treffen, die sich schon am Vorabend in Richtung Südtirol aufgemacht hatten.
Etwa zwei Stunden später und bei Temperaturen knapp (sehr, sehr knapp!) über dem Gefrierpunkt verließen wir den angenehm beheizten Bus und machten uns langsam auf den Weg zum Stilfser Joch. Der Plan, schon in Sta. Maria auf Ladi und Stef zu warten, wurde kurzerhand verworfen und wir beschlossen, erst bei den ersten Sonnenstrahlen auf die beiden zu warten.
Nach etwa 1100 Höhenmetern erreichten wir zuerst den Umbrailpass und dann, knapp 300hm später auch das Stilfser Joch, wo wir einen Moment lang dachten, wir hätten uns in der Jahreszeit vertan: wir begegneten einer Gruppe Skifahrern. Nach einer mehr als verdienten Stärkung schoben wird unsere Räder noch ein paar Höhenmeter zum Start des Trails. Schon nach wenigen Metern zeigte sich, dass unsere Erwartungen in den Goldseetrail mehr als gerechtfertigt waren. Wenn überhaupt, dann hat die Realität die Erwartungen sogar noch übertroffen. Zu genial war das Panorama, gepaart mit einem herrlichen Trail. Nach ein paar Minuten im Trail konnten wir das Panorama sogar länger genießen als geplant, da ein Loch in einem Tubeless-Reifen repariert werden musste. Im Nachhinein sollte sich diese Zwangspause sogar als Glücksfall herausstellen, da wir kurz vor Ende des Trails (also kurz vor der Furkelhütte) auf eine Busladung von Touristen aufliefen, die wir auf dem schmalen Trail nur sehr schwer oder gar nicht hätten überholen können (zumindest nicht ohne den Flow zu verlieren).
Von der Furkelhütte weg gings dann in einem ständigen Auf und Ab (was wir noch nicht so genau wussten: es standen noch etwa 500hm auf dem Programm) auf dem Almweg weiter in Richtung Stilfser Alm und später dann auch noch zur Glurnser Alm. Dort angekommen wussten wir, dass wir nun den letzten Trail des Tages unter die Stollen nehmen würden und dass dieser steil und spassig sei. Daher wurden die Knie- und Ellbogenschützer ausgepackt und wir rüsteten uns auf. 😉 Kurz vor der Abfahrt gab es dann für Roland noch einen herben Rückschlag: nachdem er erst eine Woche vorher eine Speiche in seinem Vorderrad aufgrund eines Speichenbruchs tauschen musste, zeigte diesmal eine Speiche am Hinterreifen Schwächeanfälle. Damit konnte Roland den Trail nur mit Halbgas fahren und somit auch nicht vollständig genießen.
Mit dem letzten Tageslicht erreichten wir dann Glurns, wo wir uns auf die Suche nach Stärkung machen, die wir im Gasthof Krone dann auch zu unserer vollsten Zufriedenheit fanden.
Tourdaten:
Höhendifferenz: 2000hm
reine Fahrzeit: 5h
Strecke: 42km















