Nachdem letzte Woche die letzte Ausfahrt der USI-Trainingsgruppe war, beginnt nun wieder die Zeit unserer regelmäßigen Dienstagsausfahrten. Die erste Ausfahrt war gleich eine Runde, die ursprünglich schon beim USI-Kurs geplant gewesen war, dort aber dem unbeständigen Wetter zum Opfer fiel: es ging zur Thaurer Alm.
Nach der Abfahrt bei der Rotunde führte uns (Christoph, Christof, Lukas und Thompson) der Weg zunächst zum Rechenhof. Von Anfang an lag das Tempo recht hoch, wie wir es von den letzten Wochen aus der Trainingsgruppe gewohnt waren. Bei der Thaurer Alm gab es dann eine kurze Pause, während der wir uns körperlich und mental auf die zwar recht kurzen, aber umso steileren Anstiege direkt nach der Alm vorbereiteten. Auf dem vor ein paar Jahren neu angelegten Weg ging es dann zur Vintlalm, wo wir uns erst mal ein bisschen stärken mussten. Wenige Höhenmeter später standen wir dann endlich am Anfang des Trails, wo wir allerdings erst mal einen joggenden Mountainbiker aus der Gegenrichtung (warum in aller Welt macht man diese Runde mit dem Mountainbike in der Gegenrichtung?) vorbeilassen mussten.
Dann also gings endlich los, und schneller als erwartet hatten wir auch schon die Rumer Alm erreicht. Weil einerseits noch genügend Helligkeit vorhanden war und wir andererseits noch so schön im Flow waren, haben wir gleich noch die Arzler Alm in unsere Runde aufgenommen. Der Weg dorthin war etwas schwieriger zu meistern und wir (abgesehen von Lukas, der den Weg noch nicht kannte) gingen dabei so konzentriert zu Werke, dass wir alle Abzweigungen ignorierten, die uns vom rechten Weg abgebracht hätten. Lukas war an einer solchen, von uns gar nicht gesehen Abzweigung abgebogen und fand sich plötzlich am Forstweg wieder. Rasch wurde ein Treffpunkt festgesetzt und weiter ging es.
Nach der Arzler Alm trafen wir im Wald ein etwas ungleiches Pärchen: ein Downhillfahrer mit Full-Face-Helm und allen möglichen Protektoren war mit einem Hardtailfahrer mit Felgenbremsen und ohne Helm (!) unterwegs. Nachdem der Hartailfahrer mehrmals unfreiwillig den Wald(boden) erkundet hatte, entschied er sich, die restliche Abfahrt am Forstweg vorzunehmen, während der Fully-Fahrer mit uns noch ein paar enge Kehren am Minzentalweg testen wollte, die uns dann wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt nach Innsbruck brachten.
Tourdaten
Höhendifferenz: 1100hm
Fahrzeit: 2h 40min
Strecke: 30 km



