Nach der ausgefallenen Skitour letzte Woche gab es diese Woche wieder eine Rodelausfahrt, diesmal auf die Rinner Alm, auch wenn es bei der Auswahl einer beleuchteten Rodelbahn bei Vollmond eine ganz leichte Kritik zu hören gab. 🙂 Mit dabei waren Joe, Roland, Thompson und Christof mit Freundin. Tom wollte ursprünglich auch mitkommen, musste aber leider im letzten Moment absagen.
Der Vollmond hatte aber den Vorteil, dass es auch beim unbeleuchteten Aufstieg nicht notwendig war, auf eventuell mitgebrachte Beleuchtung zurückzugreifen. Immer wieder unterbrochen von kurzen Pausen um die eindrucksvolle Aussicht zu geniessen, kamen wir nach etwa einer Stunde an der Rinner Alm an und fanden, es sei dort wärmer als noch im Tal. Fast hätte es sich gerächt, dass niemand daran gedacht hatte, einen Platz zu reservieren, denn die Rinner Alm war gerammelt voll. Unser Timing war jedoch perfekt und wir ergatterten einen kleinen Tisch am Ofen (mir persönlich wär der Sitzplatz direkt am Ofen viel zu heiß gewesen). Die nicht funktionierende Technik der Rinner Alm sowie die volle Hütte forderten dem Kellner alles ab, aber schlußendlich kamen wir alle zu unseren Speisen und Getränken. Von den beiden Apfelkuchen, vom Karottenkuchen und auch vom Ziehkuchen (oder wie hat der geheissen?) war nicht lange etwas zu sehen.
Schon nach kurzer Rast machten wir uns wieder auf den Weg nach unten. Die Bahn war vor allem im oberen Teil sehr gut in Schuß. Es lag genug Schnee und von Eis war weit und breit keine Spur. Das war sehr beruhigend, denn bei eisigen Verhältnissen ist diese Rodelbahn nicht ganz ungefährlich. Weiter nach unten hin zeigten sich jedoch die Auswirkungen des warmen Wetters der letzten Tage: die Schneeauflage war teilweise schon recht dünn und ab und zu sprühten sogar die Funken. Ein netter Anblick. 🙂








