Im Laufe der letzten Woche hat der Winter in ganz Österreich recht eindrucksvoll seine Präsenz gezeigt. In Innsbruck blieb das Thermometer eine Woche lang sogar tagsüber in der Nähe des Gefrierpunkts, nachts sank es sogar auf -10 Grad Celsius. Durch den in dieser Zeit fallenden Schnee schienen die besten Voraussetzungen für einen lang anhaltenden, schneereichen Winter gegeben zu sein. Höchste Zeit also, unsere Dienstagsrunden wieder ins Leben zu rufen und ich startete einen Aufruf zum Rodelausflug auf die Birgitzer Alm.
Aber Innsbruck wäre nicht Innsbruck, wenn es den Föhn nicht gäbe. Der Montag und Dienstag boten dann statt weiterer Minustemperaturen leichten Regen und durchgehend ca. 5-10 Grad plus. Viel zu warm für die Jahreszeit also. Und viel zu warm für den Schnee, dem man in der Stadt beim wegschmelzen zuschauen konnte.
Ein kurzer Anruf bei der Birgitzer Alm konnte uns aber beruhigen. Der dortigen Rodelbahn hatte der Wärmeeinbruch noch nicht allzu viel Schaden zugefügt und wurde sogar bestätigt, dass die Bahn am frühen Abend nochmal neu präpariert werden würde.
Dementsprechend motiviert trafen sich dann auch 7 Verwegene (Markus, Roland, Tom, Joe, Anna, Christoph und ich) bei der Rodelbahn. Schon am Weg zur Hütte, den wir in knapp 50 Minuten zurücklegten, zeigte sich, dass die Bahn zwar weich, aber sonst in einem Top-Zustand war. Nach einer kurzen, aber sehr guten Stärkung in der Hütte, ging es dann wieder bergab. Christoph auf Tourenskiern (nach einem kurzen Abstecher aufs Birgitzköpfl), Markus auf einem Zipflbob, der Rest klassisch auf der Rodel. Die neue Rodel vom Tom wurde dabei auch gleich gebührend eingeweiht. Alles in allem ein sehr angenehmer Abend. Einzig und allein an der Ausleuchtung der Strecke müssen wir noch arbeiten, denn die war aufgrund vergessener Lampen noch nicht ganz optimal. Markus hat auch festgestellt, dass es sich etwas leichter fährt, wenn man die Strecke sieht. Und die Tatsache, dass vor 2 Tagen Neumond war, hat die Helligkeit der Rodelbahn auch nicht unbedingt erhöht. 🙂


